Fahrt 32: Kyiv und Mykolajiw

Am 29. März 2026 startete unsere 32. Hilfstour in die Ukraine. Diesmal führte unser Weg nach Kyiv und Mykolajiw. Wieder konnten wir ganz unterschiedliche Hilfsgüter dorthin bringen, wo sie dringend gebraucht werden – für Menschen, Kinder und auch für Tiere.

Kyiv: Unterstützung für einen schwer verletzten Soldaten

In Kyiv konnten wir einen elektrischen Rollstuhl an einen ukrainischen Soldaten übergeben, der durch den Krieg sowohl am Arm als auch am Bein amputiert wurde.

Ein elektrischer Rollstuhl kann für einen Menschen mit solchen schweren Verletzungen ein großes Stück Selbstständigkeit zurückgeben und den Alltag erheblich erleichtern. Für uns sind es genau diese konkreten Hilfen, die unsere Transporte so wertvoll machen.

Mykolajiw: Hilfe für die Zivilbevölkerung

Unser nächstes Ziel war Mykolajiw. Dort unterstützten wir eine Hilfsorganisation, die sich um die Zivilbevölkerung in der Region kümmert – insbesondere um geflüchtete Menschen und Familien, die dringend Unterstützung benötigen.

Bei unserem Aufenthalt konnten wir auch Anna Kurkurina persönlich treffen. Sie ist in der Ukraine sehr bekannt und wurde mehrfach Weltmeisterin im Powerlifting. Seit Beginn des großflächigen Krieges engagiert sie sich unter anderem für Menschen mit Behinderungen und ganz besonders für Tiere, die durch den Krieg ihre Besitzer verloren haben oder aus gefährdeten Gebieten gerettet werden müssen.

 

Vosnesenka: Hilfe für Kinder mit Behinderung

Ein Teil unserer Hilfsgüter ging nach Vosnesenka in eine Schule beziehungsweise Einrichtung für Kinder mit Behinderungen. Dort werden Kinder verschiedener Altersgruppen betreut.

Gerade Einrichtungen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind auf Unterstützung angewiesen. Mit unseren Hilfsgütern konnten wir auch dort einen kleinen Beitrag leisten und zeigen: Ihr seid nicht vergessen.

Ein 10-kW-Generator für eine Schule

Einen 10-kW-Generator haben wir direkt aus unserem Vereinsbudget angeschafft. Er ging anschließend an eine Schule beziehungsweise ein Internat in der Nähe von Mykolajiw.

Eine zuverlässige Stromversorgung ist für solche Einrichtungen besonders wichtig. Der Generator soll dabei helfen, den Betrieb auch dann aufrechterhalten zu können, wenn die öffentliche Stromversorgung ausfällt.

Unterstützung für eine Tierklinik

Ein weiterer wichtiger Teil dieser Tour galt den Tieren.

Eine kleine Tierklinik, die von Anna Kurkurina unterstützt wird, kümmert sich insbesondere um Tiere, die aus den vom Krieg betroffenen Gebieten gerettet werden. Viele der Hunde und Katzen werden anschließend sterilisiert, versorgt und – wenn möglich – vermittelt.

Wir konnten die Einrichtung mit einem Ultraschallgerät unterstützen. Außerdem brachten wir eine größere Menge Tiernahrung mit.

Damit helfen wir nicht nur den Tieren selbst. Hinter jedem geretteten Tier stehen Menschen, die sich kümmern, behandeln, füttern und dafür sorgen, dass diese Tiere eine zweite Chance bekommen.